37 Annika Willers

Foto: Valentin Niebler

Annika Willers hat in Schweden und in den Niederlanden Medien und Kommunikationswisschenschaft und Konsumentenpsychologie studiert. Sie verfolgt Zusammenhänge und Hintergründe zu sozialwissenschaftlichen Fragen, vor allem bezogen auf die Anwendung von Medien und wohin sich diese entwickeln kann.

Politische Partizipation bedeutet für mich zunächst das Mitwirken im Meinungsbildungprozess. Der erste Schritt ist damit, dass man sich eine politische Meinung bildet (die man anschliessend öffentlich vertreten kann). Um demokratisch mitwirken zu können, sollte man im eigenen Meinungsbildungsprozess aber möglichst unterschiedliche Meinungen einholen und sein Weltbild kontinuierlich anpassen. Stur einer politischen Richtung oder Bewegung folgen ist zwar vielleicht auch Partizipation, aber dient nicht unbedingt dem demokratischen Zweck. Andererseits ist es zugegebenermassen ziemlich schwierig sich umfassend zu informieren und immer wieder konträre Meinungen einzuholen, grade für politisch weniger Interessierte und Motivierte. Vielen Leuten sind ihre direkten Interessen auch gar nicht bewusst, und finden es zu mühselig sich aktiv auf die Suche nach Informationen, Anregungen und Mitbestimmungsmöglichkeiten zu begeben. Trotzdem sollte man diese Leute mit einbeziehen.

 

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